
Weihnachtsstress
Aber eigentlich wünschen wir uns doch Ruhe
Jedes Jahr nehme ich mir vor, die Adventszeit bewusster zu genießen. Ein bisschen mehr Musik, ein bisschen weniger Bildschirm. Ein bisschen mehr Kerzenlicht, ein bisschen weniger Termine.
Und trotzdem passiert etwas, das mich immer wieder aus dieser Stimmung reißt:
Es wird laut.
Und zwar nicht draußen, sondern online.
Sobald der erste Advent in Sicht ist, scheint sich das Internet zu verwandeln: Überall blinkts, poppt etwas auf, fordert etwas. Angebote, Rabatte, Countdown-Timer. Jeder Tag fühlt sich an wie ein Rennen gegen die Uhr.
Und während viele diese Zeit nutzen, um möglichst viel zu verkaufen, merke ich jedes Jahr das Gleiche: Ich fühle mich davon eher erdrückt als inspiriert.
Inhalt
Aber eigentlich wünschen wir uns doch Ruhe
Wenn Werbung keine Einladung mehr ist, sondern ein Dauerfeuer
Zwischen Kerzenlicht und Chaos

Wenn Werbung keine Einladung mehr ist, sondern ein Dauerfeuer
Vielleicht liegt es daran, dass ich ein ruhiger Mensch bin.
Ich mag Klarheit, Ehrlichkeit und Stille zwischen den Zeilen.
Und genau deshalb empfinde ich die Vorweihnachtszeit oft als anstrengend.
Man klickt sich durchs Netz oder öffnet Instagram und sofort wird man zugeschüttet mit „Nur heute!“, „Nur jetzt!“, „Letzte Chance!“.
Es fühlt sich nicht mehr nach Inspiration an, sondern nach Druck.
Und Druck ist selten ein guter Begleiter, weder fürs Kaufen noch fürs Leben.
Was ich daran besonders spannend finde:
Je intensiver diese Werbeflut wird, desto weniger nehme ich davon wahr. Selbst die unzähligen online Adventskalender schaue ich mir nicht mehr an (und eigentlich mag ich Adventskalender 💫 super gerne). Als würde mein Kopf irgendwann automatisch auf Durchzug schalten – weil er sich nach etwas anderem sehnt.
Nach Ruhe.
Nach Echtheit.
Nach Menschlichkeit.
Zwischen Kerzenlicht und Chaos
Dezember ist für viele ohnehin eine emotionale Zeit.
Man möchte Dinge abschließen, Pläne schmieden, sich auf die Familie konzentrieren und gleichzeitig irgendwie noch funktionieren.
Vielleicht ist es genau deshalb, dass schrille Werbung in dieser Phase besonders störend wirkt.
Nicht, weil sie „falsch“ wäre, sondern weil sie einfach nicht zu dem passt, wonach wir uns innerlich sehnen.

Ich glaube, wir wollen gar nicht weniger Botschaften sehen.
Wir wollen nur weniger Lärm.
Weniger „Du musst jetzt sofort handeln“.
Mehr „Ich verstehe dich“.
Und ich merke immer wieder:
Das Persönliche, das Ruhige zieht mich an.
Das Lautstarke prallt inzwischen eher an mir ab.
Warum ich gerade in der Weihnachtszeit nicht verschwinde
Ich bin von Natur aus kein Mensch, der gerne laut trommelt.
Ich mag es, klar zu kommunizieren: ohne Umwege, ohne Drama und ohne künstlichen Druck.
Und gleichzeitig weiß ich:
Viele Menschen suchen genau in dieser Zeit nach Unterstützung:
Nach Orientierung.
Nach einer Lösung für das neue Jahr.
Nach jemandem, der nicht nur verkauft, sondern versteht.
Deshalb bleibe ich sichtbar.
Nicht laut, nicht hastig, nicht pushy.
Sondern so, wie sich das für mich stimmig anfühlt.
Und oft höre ich genau das von meinen Kund*innen:
Dass sie es schätzen, wenn jemand unaufgeregt ist.
Wenn jemand sagt, was geht und auch, was nicht.
Wenn es keine zehn Meetings braucht, um ans Ziel zu kommen.
Wenn Ruhe kein Makel ist, sondern eine Stärke.
Vielleicht ist gerade die Weihnachtszeit der Moment, in dem leise Stimmen besonders auffallen, weil sie nicht gegen dich arbeiten, sondern mit dir.
Ein leiser Gedanke zum Schluss
Wenn dich die überlaute Weihnachtswerbung genauso nervt wie mich, dann bist du nicht allein. Ich glaube, viele von uns sind müde davon.
Nicht vom Kaufen oder vom Planen, sondern vom Lärm darum herum.
Und falls du dir fürs neue Jahr eine Website wünschst, die genau das widerspiegelt, was du bist: klar, ehrlich und professionell, dann begleite ich dich gern.
Ohne Stress.
Ohne Technikchaos.
Ohne zehn Abstimmungsrunden.
Einfach so, dass es sich gut anfühlt. Wenn du magst, können wir in Ruhe sprechen.

